Reglement HBKM Light 2018

 

1.

 

HBKM KURZBESCHREIBUNG

 

a)

Die Hegau Bodensee – Kart Meisterschaft (HBKM)Light ist eine Leihkartmeisterschaft mit 10 Saisonläufen. Die Meisterschaft findet auf 5 Indoor- und 5 Outdoorkartbahnen statt. Bei 10 Rennen gibt es 2 Streichergebnisse. Es werden die schlechtesen 2 Ergebnisse oder nicht teilgenommenen Rennen gestrichen.

 

b)

Die Indoorrennen finden auf verschiedenen Bahnen im Süddeutschen Raum statt.

Die Outdoorrennen finden alle samt in Steißlingen statt, jedoch auf verschiedenen Streckenlayouts.

 

c)

Die in diesem Reglement genannten Regeln unterscheiden sich in 2 Kategorien:

-    Indoorstrecken

-    Outdoorstrecken

2.

 

ANMELDUNG / BEZAHLUNG / STORNIERUNG

 

a)

Die Anmeldung für Vereinsmitglieder ist über die Teamwebseite möglich. Mitglieder erhalten einen gesonderten Link zur Anmeldung per eMail.

 

b)

Vereinsmitglieder müssen keine Anzahlung leisten, von Gastfahrern wird zur Absicherung eine Anzahlung in Höhe von 50% des Startgeldes verlangt.

 

c)

Vereinsmitglieder haben vorab bekanntgegebenes Zeitfenster vor Saisonbeginn zeit sich für die Plätze einzubuchen, danach werden die Restplätze in den freien Verkauf gegeben.

 

d)

Alle Anmeldungen müssen spätestens 3 Wochen vor dem Event vorliegen, spätere Anmeldungen können u.U. nicht mehr berücksichtigt werden.

 

e)

Der Veranstalter behält sich vor in Sonderfällen kurzfristige Anmeldungen zuzulassen.

 

f)

Die Anzahlung, oder in Fällen einer Onlineüberweisung der Nachweis dieser Anzahlung muss am Freitag vor dem Event vorliegen. Bleibt diese aus, kann der Veranstalter am Renntag den vollen Kostenbetrag einfordern. Die Differenz wird dann nach Eingang der Anzahlung wieder gutgeschrieben.

 

g)

Der Restbetrag muss am Veranstaltungstag an den Veranstalter entrichtet werden. Nicht vollständig getätigte Zahlungen werden nicht akzeptiert und führen zur Startverweigerung. Eine Rückzahlung der Anzahlung erfolgt in dieser Situation nicht.

 

h)

Die Startgebühren und Höhe der Anzahlung können der Webseite des Teams entnommen werden.

 

i)

Stornierungen sind für Stammfahrer des Vereins Alemannenring Racing e.V. bis zwei Wochen vor Event möglich, sofern dadurch die Veranstaltung nicht gefährdet wird durch z.B. Unterbesetzung.

Bei allen Stornierungen die kurzfristiger erfolgen fallen Stornierungskosten in Höhe von 50% des Startgeldes an, welche den Vereinsmitgliedern dann in Rechnung gestellt werden.

 

j)

Sollte aus höheren Gründen die Änderung eines Veranstaltungsortes nötig werden, werden die bereits vorliegenden Anmeldungen für das Rennen übernommen. Sollte ein Fahrer auf der neuen Strecke keinen Start wünschen, so hat er dies unverzüglich in einem Zeitfenster von 3 Tagen nach bekannt werden mitzuteilen.

 

k)

Bei mangelndem Interesse an einer Veranstaltung und einem kleineren Teilnehmerfeld als der Veranstaltungsort spezifischen Mindestmenge kann der Termin bis zwei Wochen vor dem Event durch den Veranstalter abgesagt werden. Angezahlte Beträge werden in diesem Fall zurückerstattet. Siehe hierzu auch Abschnitt 10.f)

3.

 

HAFTUNGSAUSCHLUSS

 

a)

Jeder Fahrer muss vor der Teilnahme den Haftungsausschluss des Veranstalters (einmal jährlich) sowie den des Streckeninhabers anerkennen.

Durch die Unterschrift bestätigt jeder teilnehmende Fahrer die Kenntnis über das Reglement der Meisterschaft, sowie die Regelungen des Streckeninhabers und erkennt diese an.

 

b)

Bei Minderjährigen ist zusätzlich eine schriftliche Bescheinigung der gesetzlichen Erziehungsberechtigten (erhältlich auf der Teamwebseite) vorzulegen. Nicht vollständig ausgefüllte Bescheinigungen führen zur Startverweigerung für den Teilnehmer.

 

c)

Sowohl der Veranstalter als auch der Streckeninhaber kann Fahrer bei Verstößen gegen Regeln und Nichteinhaltung des Haftungsausschlusses von der Veranstaltung ausschließen.

4.

 

STRECKEN- UND FAHRZEUGNUTZUNG

 

a)

Die Nutzung der Strecke sowie die Nutzung der Fahrzeuge sind im Preis enthalten. Für mutwillige Beschädigungen die durch den Teilnehmer herbeigeführt werden trägt dieser selbst Verantwortung. Hier gilt die Kostenliste des Streckenbetreibers.

 

b)

Das Betreten sowie das Herbeiführen von Änderungen an der Strecke sind strengstens verboten.

 

 

c)

Der Aufenthalt im Streckenbereich ist nur für Teilnehmer in den durch Veranstalter und Streckeninhaber genehmigten Bereichen erlaubt.

Hierzu gehören:

-    Die Boxengasse in den geöffneten Zeiten

-    Der Bereich der Startaufstellung in den geöffneten Zeiten

-    Während einer Session ist der Aufenthalt für Begleitpersonen des Teilnehmers oder Zuschauer untersagt.

 

d)

An den Fahrzeugen dürfen durch den Fahrer keine Änderungen herbeigeführt werden. Die Fahrzeuge werden durch den Streckeninhaber im möglichst gleichwertigen Zustand für den Event zur Verfügung gestellt.

 

e)

Arbeiten an den Fahrzeugen ist nur an durch den Veranstalter und Streckeninhaber genehmigten Bereichen erlaubt.

Hierzu gehören:

-    Das Einlegen von Zusatzgewichten in den dafür vorgesehenen Kasten

-    Das Entfernen von Zusatzgewichten nach der Veranstaltung

 

f)

Es ist stets den Weisungen des Personals des Streckeninhabers Folge zu leisten.

5.

 

ZEITPLAN UND ABLAUF

 

a)

Da die HBKM Light im Rahmenprogramm der HBKM fährt und abhängig ist von deren Gruppensystem kann es kurzfristig zu zeitlichen Änderungen kommen. Über evtl. zeitliche Änderungen werden die Teilnehmer mindestens eine Woche vor der Veranstaltung informiert.

 

b)

Der Ablauf wird zügig und ohne Pause durchgeführt. Eintreffzeit der Teilnehmer ist 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

 

c)

Änderungen des Zeitplans in besonderen Fällen vor Ort sind durch den Veranstalter oder den Streckeninhaber möglich und werden rechtzeitig angekündigt.

 

d)

Kartlosung:

Die Karts werden einmal ausgelost.

Bei der ersten Losung im ersten Saisonlauf erfolgt diese in Reihenfolge der Anmeldungseingänge.
Ab dem zweiten Saisonrennen erfolgt die Losungsreihenfolge in umgekehrter Reihenfolge zur Meisterschaft. Fahrer ohne Rennteilnahme in vorangegangenen Rennen losen als erstes in Reihenfolge ihrer Anmeldung.

 

e)

Qualifikation

Sowohl vor dem Rennen wird eine 10 Minütige Qualifikation gefahren die über die Startposition im Rennen entscheidet. Die Zeit beginnt unmittelbar nach Beginn der Qualifikation zu laufen. Es steht jedem Fahrer frei während der Qualifikation die Boxengasse aufzusuchen um ggf. seine Zeiten zu ersehen oder einen Probeboxenstopp zu machen.

Nach Ablauf der 10 Minuten wird die karierte Flagge geschwenkt. Jeder Fahrer der diese erhält hat bei der nächsten Durchfahrt die Boxengasse aufzusuchen oder sich an einem vom Veranstalter festgelegten Punkt auf der Strecke einzufinden, zur Sortierung für die Startaufstellung.

An der Teilnahme der vollen Zeit der Qualifikation besteht keine Pflicht. Jeder Fahrer kann so lange wie er möchte in der Box verweilen.

Fahrer die nicht rechtzeitig vor Ort waren und sich akkreditieren konnten werden von der Qualifikation ausgeschlossen und müssen das Rennen vom letzten Startplatz starten.

Für die Startaufstellung zum Rennen wird die schnellste gefahrene Zeit des Fahrers aus der Qualifikation gewertet.

 

f)

Startaufstellung

Die Startaufstellung zum Rennen wird direkt im Anschluss an die Qualifikation gebildet. Die Fahrer sammeln sich mit den Fahrzeugen an einem vorab besprochenen Sammelpunkt und werden gemäß ihren Qualifikationszeiten direkt sortiert.

 

g)

Rennen

Die Aufwärmrunde startet direkt nach Abschluss der Sortierung der Reihenfolge. Je nach Streckenlänge wir entschieden ob eine oder zwei Aufwärmrunden gefahren werden.

Bei den Light erfolgt der Start grundsätzlich fliegend, hintereinander. Es darf nicht vor passieren der Startlinie überholt werden.

Es ist die Gridlinie (siehe Abschnitt 8.a) zu beachten.

Beschleunigt ein Fahrer zu früh oder bricht die Formation, so kann er dafür durch den Rennleiter eine Strafe erhalten. Der Start kann abgebrochen werden. Ein Startabbruch wird mit der gelben Flagge signalisiert eine weitere Einführungsrunde beginnt unmittelbar.

Der Start wird mit Fallen und Schwenken der grünen Flagge freigeben. Vernimmt der Rennleiter einen Frühstart, so erhält der betroffene Fahrer eine Strafe.

Das Rennen dauert 20 Minuten ab Fallen der grünen Flagge oder Durchführung einer durch Startabbruch erzwungenen weiteren Einführungsrunde.

Während des Rennens muss ein Boxenstopp absolviert werden.

Der Zeitpunkt kann von jedem Fahrer frei bestimmt werden.

Das Boxenstoppfenster öffnet sich ab der 5. Rennminute, sobald der führende Fahrer die Ziellinie überfährt und wird von der Rennleitung mit einem Schild angezeigt. Das Schild muss von allen Fahrern beim ersten Anzeigen überfahren werden. Kommt ein Fahrer vor Anzeigen des Schildes oder passiert dieses nicht ist der Boxenstopp ungültig und wird nicht als Pflichtstopp gewertet.

Das Boxenstoppfenster schließt nach Ablauf der 14. Rennminute, unabhängig von der Position eines Fahrers auf der Strecke und wird von der Rennleitung mit einem Schild angezeigt.
Nicht absolvierte Boxenstopps werden nach dem Rennen mit einer Zeitstrafe von 25 Sekunden belegt.

Der korrekte Ablauf eines Boxenstopps kann Abschnitt 8.f) entnommen werden.

Zu schnelles einfahren / durchfahren der Boxengasse oder nicht komplettes Stehenbleiben im Haltebereich können durch die Rennleitung mit einer Stop & Go Strafe geahndet werden.

Nach 20 Minuten wird die karierte Flagge geschwenkt, alle Fahrer haben bei der nächsten Durchfahrt die Boxengasse aufzusuchen.

6.

 

ALLGEMEINE INFOS ZU ZEITPLAN UND ABLAUF

 

a)

Fahrer die bei Schließung der Akkreditierungsphase (30 Minuten vor Beginn der Qualifikation) nicht anwesend sind und dadurch den reibungslosen zeitlichen Ablauf verhindern werden von der Qualifikation ausgeschlossen.

 

b)

Siegerehrung

Sieger des Rennens ist wer nach Ablauf der Rennzeit als erster die Ziellinie überfährt.

Für die ersten 3 gibt es Medaillen in Gold, Silber und Bronze. Alle anderen Teilnehmer werden mit einer Urkunde geehrt.

7.

 

STRECKENMARKIERUNGEN UND VERHALTEN

 

a)

Blaue Pylonen

Markieren die Gridlinie und stehen deutlich vor der Boxeneinfahrt oder dem Startbereich.

Kann bei Indoorstrecken auch ohne Pylone als Zone festgelegt werden.

-    Qualifikation
keine Bedeutung

-    Einführungsrunde bei Rennen

Ab der Gridlinie ist die Startformation zu bilden, d.h. der Führende hat das Tempo auf Schrittgeschwindigkeit zu reduzieren, alle anderen reihen sich dahinter ein.

 

b)

Gelbe Pylonen

Markieren den Eingang der Boxengasse und den Beginn des Tempolimits

 

-    Vor dieser Linie muss das Fahrzeug komplett bis zum Stillstand abgebremst werden.

-    Ab dieser Linie gilt Schrittgeschwindigkeit

 

c)

Grüne Pylonen

Markieren den Ausgang der Boxengasse und heben das Tempolimit wieder auf

-    Während allen Sessions darf ab hier wieder beschleunigt werden

-    Bei Starts aus der Boxengasse dürfen sich betroffene Fahrer an dieser Linie aufstellen

 

d)

Rote Markierungsteller

Stehen auf allen Strecken in der Boxengasse und geben die Haltezone für die Boxenstopps vor.

 

e)

Boxengasse / Verhalten

-    In der Boxengasse gilt Schrittgeschwindigkeit. Vor der Überfahrt der gelben Pylonen muss das Fahrzeug einmal zum kompletten Stillstand gebracht werden, anschließend darf in Schrittgeschwindigkeit weiter gefahren werden.

-    Der Haltebereich für die Boxenstopps wird vor den Rennen durch den Veranstalter angezeigt

-    Ein Fahrer der während einer Session in die Box einfahren möchte, hat dies rechtzeitig vor abbiegen in diese durch heben des Arms anzuzeigen

-    Bei Ausfahrt aus der Boxengasse hat der Verkehr auf der Strecke grundsätzlich Vorfahrt. Der ausfahrende Fahrer hat sich entsprechend einzusortieren.

Kommt es hier zu einer Gefährdung kann diese mit einer Strafe belegt werden.

 

8.

 

FLAGGENREGELN / ALLGEMEINE REGELN

 

a)

Gelbe Flagge

Warnung vor einem Unfall oder liegengebliebenen Fahrzeug. Wird an der Ziellinie oder im Bereich der Gefahrenstelle geschwenkt. Es muss mit Personen auf der Fahrbahn gerechnet werden. Stetige Bereitschaft zum Anhalten muss gewährleistet sein. Es besteht absolutes Überholverbot.

Auf Indoorstrecken gelten die Regelungen und Einrichtungen des Betreibers, wie z.B. gelbes Blinklicht.

 

b)

Full-Course-Yellow / Virtuelles Pacecar

 

NUR OUTDOORSTRECKE:

Einfrieren der Positionen und Drosseln der Fahrzeuge durch den Streckeninhaber. Kann in der Aufwärmrunde oder in Falle einer Gefahr auf der Strecke durch den Rennleiter gesetzt werden. Die Abstände werden eingefroren und bleiben erhalten, die Karts werden auf maximal 50% Leistung gedrosselt.

 

c)

Blaue Flagge – gehalten

Schnelleres Fahrzeug nährt sich zur Überrundung in den nächsten Kurven. Bitte auf hinterherfahrenden Verkehr achten.

Beim Überrunden ist die Ideallinie durch den zu überrundenden Fahrer freizugeben, sofern vom Streckeninhaber keine andere Regel vorgegeben wurde.

 

d)

Blaue Flagge – geschwenkt

Schnelleres Fahrzeug befindet sich direkt hintendran zur Überrundung, bitte umgehend Platz machen und den Überholvorgang ermöglichen. Das Blockieren kann mit einer Strafe geahndet werden. Bei wiederholtem Blockieren kann dies zur Disqualifikation führen.

 

e)

Rote Flagge – geschwenkt

Wird allen Fahrern gezeigt. Die laufende Runde wird in langsamer Geschwindigkeit oder unter Full-Course-Yellow Bedingungen zu Ende gefahren. Es herrscht Überholverbot, die Fahrer reihen sich in der Boxengasse in der aktuellen Reihenfolge auf, die Rennzeit wird läuft weiter. Im Falle eines Restarts werden zu überrundende Fahrer in der Aufwärmrunde wieder zurückgerundet. Der Neustart des Rennens erfolgt fliegend.

 

f)

Schwarz/Weiß diagonale Flagge

Wird diese einem Fahrer gezeigt, gilt diese als Verwarnung für Nichtbeachtung der Regeln oder gefährliches Fahren. Jeder Fahrer hat bei einer Rennveranstaltung eine einzige Verwarnung frei. Hierbei spielt es keine Rolle für welches Vergehen er diese erhält.

 

g)

Schwarze Flagge

Wir einem Fahrer die schwarze Flagge gezeigt, kann dies mit entsprechendem Hinweis auf eine Strafe oder die Disqualifikation hinweisen. Der Fahrer hat im Falle einer Disqualifikation unverzüglich bei Durchfahrt der nächsten Runde die Box aufzusuchen. Sollte ein Fahrer sich nicht an diese Disqualifikation halten wird er von der laufenden Veranstaltung ausgeschlossen und muss mit einer Sperre für die folgende Veranstaltung rechnen.

Wird die Disqualifikation im Rennen ausgesprochen obliegt es dem Rennleiter den Fahrer im Hauptrennen erneut zuzulassen. In diesem Fall muss der betroffene Fahrer dem Feld aus der Boxengasse hinterher starten.

Erhält der Fahrer eine Strafe so hat er 3 Runden Zeit diese anzutreten, andernfalls folgt die Disqualifikation.

 

 

h)

Grüne Flagge

Rennstart oder Aufhebung einer Gelbphase.

-    Rennstart
Die Fahrer dürfen erst mit Fallen und Schwenken der grünen Flagge beschleunigen (fliegender Start). Nichteinhaltung dieser Regel wird mit einer Strafe geahndet.

-    Full-Course-Yellow
Wird nach Aufhebung der Full-Course-Yellow Phase gezeigt als Zusatzsignal. Das Rennen ist bereits mit Aufhebung der Drosselung wieder freigegeben (Gilt nur Outdoor)

-    Rote Flagge

Findet ein Restart nach einer roten Flagge statt, so wird das Tempo durch den Führenden vorgegeben. Die grüne Flagge wird an der Start/Ziellinie geschwenkt.

 

 

i)

Karierte Flagge

Die karierte Flagge beendet die laufende Sitzung. Erhält ein Fahrer diese, hat er bei der nächsten Durchfahrt die Boxengasse aufzusuchen.

 

j)

Das Mindestgewicht jedes Fahrers im fahrbereiten Zustand liegt bei 85 kg.

Fahrer die dieses Gewicht unterschreiten können ihr Körpergewicht mit den Zusatzgewichten die durch den Streckeninhaber zur Verfügung gestellt werden ausgleichen. Sollte ein Fahrer der Meinung sein, dass er mit den gestellten Gewichten, das Mindestgewicht zu weit überschreitet, so kann er auch selbst für den Gewichtsausgleich (Bleiwesten, sofern vom Streckenbetreiber genehmigt) sorgen.

Für das Anbringen der Gewichte am Fahrzeug ist jeder Fahrer selbst verantwortlich. Sollte der Fahrer ohne oder mit zu wenig Gewichten erkannt werden führt dies zur direkten Disqualifikation.

Der Veranstalter behält sich vor, im Verdachtsfall des Untergewichts während der Qualifikation, bzw. zwischen den einzelnen Sessions stichprobenartige Prüfungen bei den Fahrern durchzuführen. Die Probewiegung ist unverzüglich bei der Rennleitung durchzuführen.

Nach dem Hauptrennen müssen alle Fahrer noch einmal bei der Rennleitung auf die Waage. Sollte hierbei ein Fahrer (inkl. seiner Zusatzgewichte) das geforderte Mindestgewicht unterschreiten führt dies zur Disqualifikation von der kompletten Veranstaltung.

 

Fahrer die es nicht schaffen mit den gegebenen Mitteln (Zusatzgewichten) das Mindestgewicht zu erreichen müssen die maximale Zuladung im Gewichtskasten dabei haben.

9.

 

STRAFENKATALOG

 

a)

Drive-Trough Strafe

Bei einer Drive-Through Strafe werden dem Fahrer ein Schild mit seiner Startnummer, dem Hinweis auf eine Drive-Through Strafe sowie die schwarze Flagge gezeigt. Bei einer Drive-Trough Strafe muss ein Fahrer einmal durch die Boxengasse fahren.

 

Der Fahrer muss vor den gelben Pylonen einmal bis zum Stillstand abbremsen. Anschließend fährt er ohne zusätzlichen Halt zum Ausgang der Boxengasse durch.

 

Eine Drive-Through Strafe muss innerhalb der nächsten 3 Runden nach Anzeige abgegolten werden.

Eine Drive Through-Strafe gibt es für:

-    Unfaires Verhalten, Rempeleien und Abdrängen, nach erster Verwarnung

-    Nichteinhaltung der Streckenlimitierung, nach erster Verwarnung

-    Nichtanzeigen der Boxeneinfahrt durch Heben des Arms, nach erster Verwarnung

-    Zu schnelles Befahren der Boxengasse

-    Frühstart

-    Unkorrektes Positionieren im Grid

-    Ignorieren der geschwenkten blauen Flagge in der folgenden Runde

-    Vergessenes Anschnallen (sofern Gurte verfügbar) nach Fahrtaufnahme in einer Rennsession

 

b)

Stop & Go Strafe

Bei einer Stop & Go Strafe werden dem Fahrer ein Schild mit seiner Startnummer, dem Hinweis auf eine Stop & Go Strafe sowie die schwarze Flagge gezeigt.

 

Der Fahrer muss vor den gelben Pylonen einmal bis zum Stillstand abbremsen. Er muss einen kompletten Boxenstopp simulieren und noch einmal im Haltebereich anhalten. Erst danach darf er die Boxengasse in Schrittgeschwindigkeit verlassen.

 

 

Eine Stop & Go Strafe muss innerhalb der nächsten 3 Runden nach Anzeige abgegolten werden.

Eine Stop & Go Strafe gibt es für:

-    Überholen unter gelber Flagge

-    Abdrängen eines auf der Strecke fahrenden Fahrzeugs nach Boxenausfahrt

-    Wiederholungen aller Vergehen aus Abschnitt 9.a) nach bereits ausgesprochener Drive Through Strafe

 

c)

Nachträgliche Zeitstrafen

Sollten Vergehen während eines Rennens nicht mehr geahndet werden können oder die Session es nicht zulassen erhält der betroffene Fahrer eine zusätzliche Zeitstrafe auf seine Runden-/Rennzeit.

Eine Zeitstrafe gibt es:

-    Auslassen des Pflichtboxenstopps (25 Sekunden)

-    Vergehen der Punkte aus Abschnitt 9.a) (10 Sekunden)

-    Vergehen der Punkte aus Abschnitt 9.b) (15 Sekunden)

-    Vergessenes Anschnallen (sofern Gurte verfügbar) in der Qualifikationssitzung (10 Sekunden auf schnellste Rundenzeit)

-    Nicht erscheinen beim Wiegen nach dem Rennen (10 Sekunden)

 

d)

Starten aus der Boxengasse

Beim Start aus der Boxengasse darf der betroffene Fahrer sich am Ende vor der Linie aufstellen während das Feld in die Einführungsrunde startet. Das Fahrzeug darf erst starten, wenn der letzte Fahrer des Feldes auf der Strecke nach dem Rennstart den Boxenausgang passiert hat.

Ein Start aus der Boxengasse erfolgt wenn:

 

Starten aus der Boxengasse gibt es wenn:

-    Ein Fahrer nicht pünktlich zum Sessionstart erscheint.

 

e)

Versetzung auf den letzten Startplatz

Dies erfolgt wenn:

-    Der Fahrer zu spät bei der Akkreditierung erscheint und die Qualifikation verpasst

 

f)

Ausschluss von Qualifikation/ Rennen / Event - Disqualifikation

Ein Fahrer kann komplett von einer Session oder der kompletten Veranstaltung ausgeschlossen werden wenn:

-    Zu spätes Erscheinen zur Akkreditierung (Ausschluss von der Qualifikation)

-    Nach Erhalt einer Stop & Go Strafe und erneuter Zuwiderhandlung gegen einer der Punkte aus den Abschnitten 9.a) und 9.b)

-    Untergewicht beim Kontrollwiegen während oder nach der Veranstaltung (Ausschluss von der Veranstaltung)

-    Manipulation an Fahrzeugen an nicht genehmigten Bereichen (Ausschluss von der Veranstaltung)

-    Auffällig unerwünschtes Verhalten während einer Session (Ausschluss von der Veranstaltung)

 

g)

Sperre eines Fahrers

Der Veranstalter hat das Recht auffällige Fahrer nach Absprache mit Rennleitung und Streckeninhaber für eine der folgenden Veranstaltungen zu sperren.

10.

 

Meisterschaft

 

a)

Die komplette Meisterschaft besteht aus 10 Veranstaltungen. Von diesen Veranstaltungen 8 Rennen mitgefahren werden um in die Endwertung zu kommen. Sollte ein Fahrer alle 10 Veranstaltungen bestritten haben, so werden die schlechtesten zwei Ergebnisse gestrichen..

Jeder teilnehmende Fahrer den Meisterschaftspokal der HBKM Light mitfahren

Bei Punktgleichstand entscheiden die besseren Rennergebnisse über die Positionierung.

 

b)

Punkteschlüssel der HBKM Light

1.   Platz – 14 Punkte

2.   Platz – 12 Punkte

3.   Platz – 10 Punkte

4.   Platz -  9 Punkte

5.   Platz -  8 Punkte

6.   Platz -  7 Punkte

7.   Platz -  6 Punkte

8.   Platz -  5 Punkte

9.   Platz -  4 Punkte

10. Platz –  3 Punkte

11. Platz -  2 Punkte

12. Platz -  1 Punkt

Bonuspunkte für die Poleposition in der Qualifikation: 1 Punkt

Bonuspunkte für die schnellste Rennrunde: 1 Punkte

 

c)

Der Meister wird am Ende des Jahres mit dem Meisterpokal geehrt.

 

d)

Sollte eine Veranstaltung aus verschiedenen höheren Gründen (etwa aufgrund mangelnden Teilnehmerfeldes) durch den Veranstalter abgesagt werden so gilt dies als Verkürzung der Rennsaison. Die Fahrer behalten auch weiterhin ihre 2 Streichergebnisse bei.

 

 

11.

 

Allgemeines

 

a)

Bekleidung

Es ist auf eine geeignete Kleidung zu achten. Alle Fahrer haben auf eine eng anliegende Kleidung und geschlossenes, festes Schuhwerk zu achten, die Nutzung eines Overalls ist freiwillig.

Alle Teilnehmer sind verpflichtet einen geschlossenen Integralhelm mit geschlossenem Visier zu tragen. Jet-Helme sind nicht zulässig. Sollte kein entsprechender Helm zur Verfügung stehen, kann dieser beim Streckeninhaber geliehen werden.

 

b)

Rennergebnisse

Rennergebnisse die direkt im Anschluss einer Veranstaltung bei der Siegerehrung verkündet werden gelten noch als inoffiziell und sind der finalen Prüfung vorbehalten.

Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden namentlich in Ergebnislisten auf der Webseite der HBKM veröffentlicht zu werden.

Finale, veröffentlichte Rennergebnisse beruhen auf Entscheidungen der Rennleitung und sind endgültig und nicht anfechtbar.

 

d)

Regeländerungen während der Saison sind nur in absoluten Ausnahmesituationen möglich und werden rechtzeitig vor dem Rennen angekündigt und mit den Teilnehmern kommuniziert.

 

e)

Punkte die im Regelwerk nicht ausdrücklich als erlaubt deklariert werden, sind verboten.

 

f)

Es wird deutlich darauf hingewiesen dass es sich bei der HBKM um eine Leihkartmeisterschaft handelt. D.h. die Karts werden von den Streckenbetreibern in einem Zustand gestellt, den der Streckenbetreiber als wettbewerbsfähig erachtet. Eine gewisse Streuung der Karts ist hier dennoch nicht auszuschließen. Der Veranstalter kann für den Zustand der Karts nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

14.

 

Veranstalter

 

a)

Veranstalter ist:

Alemannenring Racing e.V.

Hauptstr. 81

78247 Hilzingen

 

b)

Veranstaltungsort und Streckeninhaber der jeweiligen Strecken decken sich mit dem Streckeninhaber laut Impressum.

 

d)

Rennleitung und Streckenposten:

Streckenposten und verantwortlich für Fahrzeuge und Beobachtung der Teilnehmer sind Mitarbeiter von der jeweiligen Strecke.

Die Rennleitung übernimmt ein Mitglied des Verwaltungsrats von Alemannenring Racing e.V.

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